Das Evangelische Pfarramt Herbern wurde nach dem 2. Weltkrieg als dritter Bezirk der Evangelischen Kirchengemeinde Bockum-Hövel eingerichtet.
Erster Inhaber der Pfarrstelle war ab 1. August 1950 Pfarrer Dr. Otto Klein. In den Beginn seiner Wirkungszeit fiel die Errichtung der Auferstehungskirche an der heutigen Ostlandstraße, die am vierten Advent (21.12.) des Jahres 1952 eingeweiht wurde. Pfarrer Dr. Klein ging 1962 mit 70 Jahren in den Ruhestand. Er verstarb 1974 in Kitzingen.
Von
1962 bis 1964 wurde die Pfarrstelle vom Nordkirchener Pfarrer Walther Klie
betreut. Zweiter Pfarrstelleninhaber wurde ab Oktober 1964 Pfarrer Dietrich
Böning. In dessen Amtszeit fiel die Vereinigung mit der Evangelischen Gemeinde
Walstedde am 1. Januar 1967 zum Evangelischen Pfarramt Herbern /
Walstedde.
Pfarrer Böning verstarb am 4. Januar 1988 und wurde auf dem
Friedhof in Herbern beerdigt.
Vom 1. Januar 1989 bis 2005 war Pfarrer Wilfried Voß Inhaber der Pfarrstelle Herbern / Walstedde. Danach betreute Pfarrer Frieling als Pfarrer im Entsendungsdienst die Gemeinde.
Zum 1. Oktober 2007 wurde Herbern der Evangelischen Kirchengemeinde Werne zugeordnet und bildet dort zusammen mit Stockum den Pfarrbezirk III. Seidem ist
Pfarrer Hein für die Gemeindeglieder in Herbern zuständig.